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Schutzhandschuhe | ÖKO TEST und Europa-Normen


24. Feb 2009 | Kategorie: Arbeitsschutzkleidung |

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Während der Arbeit im Betrieb, der Werkstatt oder in der Freizeit sind Schutzhandschuhe unverzichtbar. Schutzhandschuhe schützen die Hände nicht nur vor Hautverätzungen durch Chemikalien, sie sind auch ein guter Schutz vor Schnittwunden und erleichtern die Arbeit. Auch gegen Hitze und Flammen, Bakterien und mechanische Gefahren sichern Schutzhandschuhe die Hände und gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung. Je nach Tätigkeit und Arbeitsstätte werden unterschiedliche Handschuhe aus verschiedenen Materialien, wie beispielsweise Leder, Kunststoff, Textil, Gummi, Nitril, Latex usw. benötigt. Die Ansprüche und Anforderungen an die verschiedenen Schutzhandschuhe sind groß, Laboranten brauchen spezielle Schutzhandschuhe gegen Bakterien und Chemikalien, während Forstwirte, Garten- und Landschaftsbauer usw. Schnittschutzhandschuhe benötigen. Allgemein bewahren Schutzhandschuhe vor Wunden, Rissen, Allergien durch Stoffe mit denen gearbeitet wird, Kratzer, Jucken usw.

Doch laut einer neuen Studie von ÖKO TEST entstehen Allergien auch durch eine Reihe von Stoffen in den Schutzhandschuhen selbst. Schon in einer vergangenen Studie über Schutzhandschuhe von ÖKO TEST wurden in den meisten Handschuhen hautschädigende Stoffe festgestellt. Dieses Jahr kaufte ÖKO TEST 20 Paar Handschuhe von 1,49 – 8,99 Euro, um in diesen die aktuelle Schadstoffbelastung zu testen. Durch eine Untersuchung der Handschuhe im Labor wurde festgestellt, dass alle Paare (egal ob billig oder teuer) mit bedenklichen Inhaltsstoffen belastet sind. Die besten 3 Paar Schutzhandschuhe bekamen gerade einmal ein “Mangelhaft”. Es wurden krebserregende Stoffe, wie bestimmte Weichmacher gefunden, sowie in vielen Paaren auch Lederkonservierungsmittel, die die Schleimhäute reizen und so Allergien auslösen können. Die Ergebnisse des Tests können Sie auf der Seite von ÖKO TEST nachlesen.

Jedoch ist es trotz der schlechten Testergebnisse vonnöten Schutzhandschuhe zu tragen. Denn je nach Tätigkeit sind diese dringend erforderlich, daher sollte man aufpassen und bei Verdacht auf Reizung andere Materialien testen oder bei Allergien zum Hautarzt gehen. Auch durch zusätzliches Tragen dünner, unbedenklicher Baumwollhandschuhe unter den Schutzhandschuhen kann man Hautreizungen usw. vermeiden. Luftundurchlässige Handschuhe sollte man nach ca. 2 Stunden ausziehen und den Händen eine (kurze) Pause gönnen. Auf der Seite “Präventionskampagne Haut” erfahren Sie alles, was Sie beim Thema Schutzhandschuhe und Haut beachten sollten.

Für welchen Bereich die unterschiedlichen Schutzhandschuhe geeignet sind, wird durch die Europa-Normen (EN) für Schutzhandschuhe vorgeschrieben:

Norm Piktogramm Leistungslevel
EN 374/2 Bakterien Schutz gegen bakteriologische Kontamination
     
EN 374/3 Chemie Schutz gegen chemikalische Gefahren
     
EN 381 Kettensäge Schutzkleidung für Benutzer von handgeführten Kettensägen
     
EN 388 Mechanische Gefahren Schutz gegen mechanische Gefahren
     
EN 420   Allgemeine Anforderungen für Handschuhe
     
EN 511 Kälte Schutzhandschuhe gegen Kälte
     
EN 1082/1 Stechschutz Schutz gegen Schnitte und Stiche
     
EN 12477   Schutzhandschuhe für Schweißer
     


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  1. [...] extreme Belastungen aufgrund von Wärme oder Bakterien helfen Schutzhandschuhe den Hände. Bei Arbeitsschutz.info findet sich u.a.a eine Anzahl an möglichen [...]

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