Virenerkrankungen – Hygiene- und Desinfektionsmittel

Maßnahmen zu Bekämpfung von Viren

Hoch ansteckende Virus-Erkrankungen (Influenza, Ebola, etc.) sind mittlerweile weltweit auf dem Vormarsch. Grund genug, sich ausführlich darüber zu informieren, welche Desinfektionsmaßnahmen bei Verdacht auf Viruserkrankungen zu

Die Hände sind das Übertragungsmittel von Erregern schlechthin, deshalb gehört die Händehygiene zu den wichtigsten Maßnahmen zur Verhütung von Infektionen. Im Zuge der Ebola-Erkrankung, aber auch anderer ansteckender Viruserkrankungen nehmen präventive Hygienemaßnamen eine zentrale Rolle ein. Ist der Virus erst einmal ausgebreitet, verbreitet sich die Krankheit in der Bevölkerung exponentiell. Auf die Hygiene muss in Arztpraxen und Krankenhäusern aus diesem Grund zwingend geachtet werden, um die Übertragung von Keimen zu verhindern.

Schutz vor Kontaminationen – Die Händehygiene

Setzt man sich Erregern aus oder kommt es infolgedessen zu massiven Verunreinigungen, ist eine geeignete Schutzausrüstung zu tragen. Schutzhandschuhe gehören zur Grundausrüstung eines jeden Unternehmens. Nach dem Ablegen der Schutzhandschuhe sind die Hände zu desinfizieren, da das Restrisiko einer Mikroperforation besteht. Im Falle von Ebola empfiehlt das Robert Koch Institut die Verwendung eines Hände-Desinfektionsmittels mit begrenzt viruzidem Wirkungsspektrum. Generell gilt, dass auf eine hygienische Händedesinfektion auch unabhängig von einer potentiellen Virusgefahr im Arbeitsalltag geachtet werden muss. Durch das bloße Waschen besteht das Risiko, dass sich Viren weiter verbreiten und infektiös bleiben.

Die Desinfektion von Flächen

Im Fall von Viruserkrankungen können Flächen, die nicht desinfiziert worden sind, bis zu drei Wochen infektiös bleiben. Auch wenn ein Patient selbst bereits wieder genesen ist, herrscht durch die Umgebung noch eine akute Ansteckungsgefahr. Das Robert Koch Institut empfiehlt bei Viruserkrankungen daher, Flächen zu desinfizieren. Zur Desinfektion muss ein Präparat verwendet werden, das gegenüber behüllten Viren wirksam ist. Nur durch die Desinfektion kann z.B. ein Patientenzimmer so hergerichtet werden, dass dieses ohne Infektionsgefährdung zur Pflege oder Behandlung eines anderen Patienten genutzt werden kann.

Ein häufiger Fehler im Umgang mit Keimen

Wie kann es aber vorkommen, dass es trotz Händehygiene und der Desinfektion von Flächen zur Verbreitung von Viren kommt? Reinigungslösungen, in gewissem Umfang aber auch Desinfektionsmittellösungen, in die der Wischlappen nach Abwischen von Flächen wieder eingetaucht wird, sind schnell mit Erregern kontaminiert. Eine fortlaufende Anwendung dieser Lösung führt zu einer Weiterverbreitung von Mikroorganismen auf nachfolgend gewischten Flächen. Deswegen muss das „Wiedereintauchen“ der benutzen Bezüge/Tücher unbedingt verhindert werden. Sollen Bezüge/Tücher mehrmalig gebraucht wird, müssen sie maschinell thermisch bzw. chemothermisch infizierend aufbereitet werden.

Nicht nur Ebola, sondern auch andere Viruserkrankungen wie etwa Influenza oder Vogelgrippe sind ernstzunehmende Krankheiten, die sich schnell ausbreiten. Auf sterile Flächen und desinfizierte Hände ist daher immer und in jedem Unternehmen zu achten!

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